Welcher Stûv passt in mein Zuhause?

Der kamin

Es ist wichtig, sich für den Kamin zu entscheiden, dessen Heizleistung auf die zu beheizende Fläche abgestimmt ist. Zudem ist der Kamin auszuwählen, der zumeist lebhaftes Feuer betriebt und damit den wirtschaftlichsten und umweltfreundlichsten Betrieb gewährleistet.

Ermittlung der richtigen Leistungsfähigkeit Die Leistung eines Kamins wird in Kilowatt angegeben (kW). Dieser Wert gibt Auskunft über die nutzbare Wärmeenergie, die der Kamin erzeugen kann.

Mit anderen Worten muss diese Wärme den natürlichen Wärmeverlust des jeweiligen Gebäudes möglichst genau kompensieren. Die zum Beheizen eines Raumes erforderliche Energie hängt von mehreren Faktoren ab, darunter die Außentemperatur, das Volumen des Raums, dessen Lage, die Isolierung des Gebäudes usw.

Eine weitere Rolle spielt die Ausstattung des Gebäudes : Ist eine Zentralheizung vorhanden, ist ein Kamin geringerer Leistungsfähigkeit zu installieren, der in der Regel die optimale Leistung bringt und in der Zwischensaison ausreicht. In Kälteperioden lässt sich dann zusätzlich die Zentralheizung einsetzen. Handelt es sich dagegen um einen Zweitwohnsitz, der beispielsweise am Anfang des Wochenendes schnell beheizt werden muss, ist eine höhere Kaminleistung erforderlich Ein zu kleiner Kamin kann den Raum in der kalten Jahreszeit weder heizen noch wieder aufheizen. Ein zu leistungsstarker Kamin wiederum muss häufig gedrosselt werden, was sich negativ auf dessen Betriebsbedingungen auswirkt.

Angesichts dieser zahlreichen Parameter gestaltet sich die Berechnung recht schwierig. Von daher empfiehlt es sich, für die Wahl des richtigen Stûv Ihren Installateur hinzuzuziehen. Dieser kann Sie vor Ort gemäß Ihren Anforderungen beraten und Ihnen zur Wahl des richtigen Stûv verhelfen.


Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad des Kamins gibt an, wie viel Prozent der durch die Holzverbrennung erzeugten Wärme letztlich in Heizenergie umgesetzt wird.
So wandelt ein Ofen mit 80 % Wirkungsgrad 80 % der durch das Holz erzeugten Wärme vollständig in Heizwärme um. Ein offener Kamin besitzt selten einen Wirkungsgrad von über 10 %. Damit verpuffen 90 % der verbrauchten Energie ungenutzt in die Atmosphäre!



Im Übrigen sinkt der Wirkungsgrad, wenn der Kamin mit niedrigerer Leistung betrieben wird. Zudem ist der Verbrennungsprozess dann unvollständig.
Aus diesem Grunde fördern die Behörden (die sich der Bekämpfung des Klimawandels verschrieben haben) die Ersetzung alter, leistungs-schwacher Öfen durch Hochleistungsöfen.


Rauch

Dieser enthält die Wärme, aber auch verschiedene Gase, darunter CO2, CO sowie Feinstaub, der auf die Atemwege wirkt. Bei ordnungsgemäßer Verwendung eines leistungsfähigen Kamins fällt nur sehr wenig Feinstaub an. Allerdings steigt dessen Menge, sobald der Wirkungsgrad sinkt und der Verbrennungsprozess unvollständig ist.

Fazit : Ein gut auf die zu beheizende Fläche abgestimmter Kamin kann zumeist mit der optimalen Leistung betrieben werden, was Verbrennung und Wirkungsgrad optimiert. Dies gewährleistet einen minimalen Verbrauch und äußerst geringe Emissionen.

Zum Vergleich
Stûv-Kamine werden offiziell nach den europäischen Normen EN 13229 (für Einbaukamine) bzw. EN 13240 (für Öfen) getestet. Das gewährleistet Sicherheit für Menschen und Gebäude. Neben Sicherheitskontrollen messen die Institute Leistungsfähigkeit und Wirkungsgrad. Zudem analysieren sie die Abgase, was Verbrauchern und Fachleuten aufschlussreiche Vergleiche zwischen den einzelnen Produkten ermöglicht.